Die „Frauenversteher“ sind am Zug

Wer könnte besser wissen, worauf weibliche Kunden beim Bike-Kauf besonderes Augenmerk legen, als eine Gruppe Mountainbike affiner Frauen.

Die „Frauenversteher“ sind am Zug

Wer könnte besser wissen, worauf weibliche Kunden beim Bike-Kauf besonderes Augenmerk legen, als eine Gruppe Mountainbike affiner Frauen.

Frauen in Produktprozesse stärker einbinden

Beim Bloomers Design Thinking Workshop wurden in einzelnen Modulen Erfahrungen und Ansichten zu den Themen Marke, Produkt, Experience und Kommunikation ausgetauscht, um aus erster Hand zu erfahren, worauf‘s den Damen beim Kauf von (e)Moutainbikes und Accessoires wirklich ankommt.

Stereotyp ist passé

„In Zukunft liegen diejenigen Unternehmen vorne, die Produkte mit ihren Kundinnen entwickeln statt für sie“, ist sich Anna Weiß, Gründerin des Frauen-Outdoor-Netzwerkes Bloomers Outdoors sicher. Deshalb lud sie gemeinsam mit KTM Bikes und Bosch eBike Systems zum Bloomers Design Thinking Workshop ins Mühlviertel.

Potenziale erkennen

14 Bike-affine Mädels aus Österreich und Deutschland reisten an, um ihre Erfahrungen, Anregungen, Wünsche und vor allem ihr Wissen mit den Markenverantwortlichen von KTM zu teilen. Das Ziel: neue Anstöße für zukünftige Entwicklungen aus Sicht einer großen Käuferschicht zu geben.
Frauen sind nicht als stereotype Zielgruppe zu behandeln, waren sich alle Teilnehmer einig. Deshalb wurde intensiv erörtert, welche Werte und Produktmerkmale entlang der Customer Journey Bikerinnen wirklich wichtig sind.

Rauf aufs Rad und testen

Die ausgeschilderten Strecken des Mühlviertler Granitlands boten die optimale Kulisse, um die aktuellen Modelle der KTM eMTBs auch ausgiebig zu testen. „Frauen sind im Outdoor Business eine stark unterschätzte Zielgruppe“, bestätigte Initiatorin des Workshops, Anna Weiß. „Dabei wird leicht vergessen, dass sie 80% der Kaufentscheidungen treffen.“

Fotocredits: © ines männl | fotografie