Wetten, das hast du noch nicht gewusst?

18 FASZINIERENDE eBIKE-FAKTEN

Wetten, das hast du noch nicht gewusst?

18 FASZINIERENDE eBIKE-FAKTEN

Fahrräder mit oder ohne Elektromotor sind nicht nur für Umweltbewusste das Fortbewegungsmittel Nummer Eins. Wir präsentieren dir 18 spannende Fakten rund ums eBike epowered by Bosch!

1. Stottern auf Schotter: ABS bringt eBikes sicherer zum Stehen

Sicherer abbremsen, schneller stoppen, Kontrolle behalten: Das Anti-Blockier-System, kurz ABS, ermöglicht genau das – nun auch bei Pedelecs. Die bei Autos schon lange verbreitete Bremskraftregelung verhindert durch Stotterbremsen ein vollständiges und anhaltendes Blockieren der Räder. Die ABS-Kontrolleinheit sitzt beim Pedelec am Lenker, das gesamte System wiegt nur rund 800 Gramm.

Droht das Vorderrad bei einer Vollbremsung zu blockieren – und das Hinterrad abzuheben – verbessert das Bosch eBike ABS Fahrstabilität und Lenkbarkeit des eBikes. Auf unbefestigten und rutschigen Fahrbahnen zeigt ABS seine volle Wirkung. Bis zu 25 Prozent der Pedelec-Unfälle können durch ein ABS verhindert werden, so Experten.

Die ersten Kraftfahrzeuge mit ABS waren Ende der 1970er Jahre erhältlich, seit Mitte der 1990er Jahre wird ABS auch erfolgreich bei Motorrädern eingesetzt. 2018 führt Bosch das erste serienreife eBike-ABS ein. Ein Meilenstein! Erhältlich sind Pedelecs mit Bosch-Antrieb, Antiblockiersystem und Sensor-Scheibenbremsen unter anderem bei Flyer, Haibike, KTM und Riese & Müller.

Plötzlich ausweichen: Mit ABS bleibt dein eBike lenkbar – auch bei einer Vollbremsung!

2. Smartphone-Navi: COBI.Bike macht Pedelecs smarter

Mit dem spritzwasserfesten COBI.Bike verwandelst du dein eBike in ein Smart-Bike. Das Smartphone hast du sowieso immer dabei – verwandle es in eine eBike-Steuereinheit, indem du es mit der Pedelec-Elektronik verbindest: dafür einfach dein Handy in die Lenkerhalterung einklinken. So hast du alle Funktionen und Einstellungen im Blick und kannst dich per GPS leiten lassen. Strom liefert der eBike-Akku.

3. Der eBike-Markt boomt!

Schon heute sind auf deutschen Straßen rund 4,5 Millionen eBikes unterwegs. Der Marktanteil am Gesamtfahrradmarkt beträgt 23,5 Prozent, knapp jedes vierte in Deutschland verkaufte Zweirad hat also einen E-Antrieb. „Langfristig ist ein Marktanteil von 35% durchaus realistisch“, schätzt der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV). Unsere Prognose: In fünf bis sieben Jahren wird auf den europäischen Kernmärkten jedes zweite verkaufte Zweirad ein eBike sein! Hier mehr über die Mobilität von Morgen erfahren.

Der Umsatz mit Fahrrädern und eBikes belief sich 2018 auf 3,16 Milliarden Euro. Insgesamt, also inklusive Komponenten und Zubehör, setzte die Branche circa 6 Milliarden Euro um. Die Verkaufszahlen steigen seit Jahren: 2017 verkauften sich in Deutschland 720.000 eBikes. Im Jahr 2018 waren es schon 980.000 Stück, ein Zuwachs von 36 Prozent!

Pedelecs bis 25 km/h stellen den Löwenanteil der verkauften Elektroräder dar. Innerhalb der Kategorie eBike sind eTrekking-Räder (36,5 Prozent), eCity-/Urban-Räder (33 Prozent) und eMountainbikes (kurz: eMTBs, 25 Prozent) am gängigsten. Schnelle eBikes, sogenannte S-Pedelecs, machen 0,5 Prozent aus. Sie sind beschleunigen bis 45 km/h und sind versicherungspflichtig. Außerdem besteht eine Helmpflicht und Radwege sind tabu.

„2018 war ein fantastisches Jahr für die deutsche Fahrradindustrie. Die Innovationen der Branche sind dafür verantwortlich, dass sowohl Fahrrad als auch eBike beim Kunden eine hohe Begehrlichkeit wecken“, erklärt Siegfried Neuberger, Geschäftsführer Zweirad-Industrie-Verband (ZIV).

4. Das eBike ist auch auf dem Land beliebt

In ländlichen Regionen ist die Pro-Kopf-Pedelec-Dichte sogar noch höher als in Ballungszentren. In Dörfern, kleinen und mittelgroßen Städten verteilen sich rund 60 Pedelecs auf 1.000 Einwohner, in Großstädten bisher circa 45, in Metropolen etwa 25. Im Durchschnitt kommen über 50 Pedelecs auf 1.000 Einwohner. Mehr darüber erfährst du in der BMVI-Studie „Mobilität in Deutschland (MiD)“.

5. Pedelec-Fahrer sind häufiger und länger unterwegs

In Deutschland gibt es über 72 Millionen Fahrräder. Ein Drittel der Bevölkerung nutzt das Fahrrad regelmäßig, ein Drittel (fast) nie. Einer von fünf Bürgern tritt täglich in die Pedale. Bisher kommt auf jeden zwanzigsten Bundesbürger ein Pedelec. Insgesamt fahren eBiker zwei bis drei Mal länger und zwei bis drei Mal häufiger als Fahrradfahrer. eBikes spielen gerade auf längeren Strecken ihre Vorzüge aus. Daher werden sie zunehmend als Dienstfahrzeug für den Arbeitsweg genutzt. Das spart Geld und hält fit!

6. In der Stadt ist das eBike am schnellsten

Jeder zweite Pendler fährt weniger als zehn Kilometer zur Arbeit. Auf dieser relativ kurzen Distanz ist das eBike im Stadtverkehr das schnellste Verkehrsmittel, denn Staus lässt du links liegen, die Parkplatzsuche entfällt. Glaubst du nicht? Wir haben es getestet und herausgefunden, dass das Pedelec in der Wiener-City in der Rush Hour sogar die Öffentlichen Verkehrsmittel schlägt.

7. Erste öffentliche Pedelec-Verleihstation in Offenburg

Öffentlich zugängliche Mietfahrräder sind zumindest in den Städten eine Selbstverständlichkeit. eBikes mit Elektroantrieb – teilweise zum Lastentransport – stehen auch zum Ausleihen bereit, können aber noch nicht an jeder Ecke geliehen werden. Das soll sich künftig ändern, das Angebot weiter wachsen.

Die erste öffentliche Verleihstation für Pedelecs mit kabelloser Ladetechnik eröffnete 2015 in Offenburg im Schwarzwald (Baden-Württemberg), einer der fahrradfreundlichsten Städte in Deutschland. Die Nachfrage ist beachtlich. Inzwischen bieten auch andere Kommunen der Region eBikes zum Verleih an – Bosch eBike Systems kooperiert mit dem Vermietungsnetzwerk Travelbike. Nutzer finden über die Plattform eBike-freundliche Urlaubsregionen inklusive Leihmöglichkeiten.

8. Grüne Welle: In Göttingen haben Radler Vorfahrt

Göttingen ist eine Universitätsstadt mit rund 25.000 Studierenden, 28 Prozent der Bevölkerung fährt regelmäßig mit dem Rad durch die City. Seit 2015 führt ein vier Kilometer langer eRadschnellweg mit Ladestationen vom Bahnhof bis zum Nordcampus. Die Teststrecke ist bis zu vier Meter breit, der spezielle Belag bietet einen geringen Rollwiderstand und sorgt so für weniger Energieverluste.

Welche Ansprüche haben Pedelec-Fahrer an die Infrastruktur von morgen? Die Fahrradstraße dient der Georg-August-Universität als zukunftsweisendes Forschungsprojekt und ist die bundesweit erste Schnellstrecke für Radler. Projektbegleiter ist die „Sustainable Mobility Research Group“ (SMRG), Förderer sind die Stadt sowie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Coole Truppe: So sehen eBiker aus!

Mit Kind und Kegel unbeschwerter vorankommen – so macht eBiken Spaß!

Zu schwer, zu unsportlich, zu unattraktiv: Vorurteile auf dem Prüfstand

  • Beim eBiken muss man nicht mehr selbst treten!
    Schön wär’s. Obwohl … willst du wirklich nicht mehr selbst in die Pedale treten? eBikes im ursprünglichen Sinne beschleunigen wie Roller über einen Handgasgriff und sind eher selten anzutreffen. Die häufigsten Elektroräder hierzulande sind sogenannte Pedelecs und damit nichts anderes als Fahrräder mit Elektromotor – bei Bosch eBikes Drive Unit genannt.

    Verschiedene Unterstützungsstufen unterstützen dich beim Treten der Pedale von leicht bis stark. Bei 25 km/h regelt der Motor ab. Willst du schneller fahren, was in der Eben und bergab gar kein Problem ist, musst du selbst mehr treten oder auf ein S-Pedelec umsteigen, das bis 45 km/h beschleunigt. Dafür benötigst du allerdings eine Fahrerlaubnis, ein Versicherungskennzeichen, darfst nicht mehr auf dem Fahrradweg fahren und musst einen Helm aufsetzen – letzteres empfehlen wir übrigens in jedem Fall!

  • eBikes sind teuer!
    Ja, eBikes sind teurer als herkömmliche Fahrräder. Der Mehrpreis rechtfertigt sich durch hochwertige Bauteile und Extrakomponenten wie Akku, Antrieb und Bord­computer sowie Schaltung, Gabel und Co. Je besser die Technik und Ausstattung, desto höher der Preis. Die Spannweite reicht von günstigen Baumarkt-eBike für 1.000 Euro bis zum Profi-Carbon-eMTB für 10.000 Euro. Rund 2.000 bis 3.000 Euro solltest du für ein vernünftiges eBike einplanen. Wer deutlich günstigere eBikes beziehen möchte, muss sowohl beim Thema Service als auch bei der Ausstattung des Pedelecs Kompromisse eingehen – sei es beim Akku oder Motor, der Schaltung oder Gabel. Tipp: Mit einem Vorjahresmodell lässt sich Geld sparen.

  • eBiken ist etwas für Faule und Senioren!
    Ein Irrglaube, der sich wacker hält. Betrachte das eBike als Fortbewegungsmittel, das deine Reichweite erhöht und dich komfortabler zum Ziel bringt. Du hast viel mehr Möglichkeiten, die Unterstützung ist Einstellungssache. So kannst du deine Leistung gezielt steuern. Auch Sportler setzen eBikes zu Trainingszwecken ein. Das ehemalige Ski-Ass Felix Neureuther zum Beispiel ist Hobby-eBiker und Bosch-Markenbotschafter. Er vertritt eine klare Meinung:

Fahrergewicht, Geschwindigkeit, Fahrmodus – das alles beeinflusst die eBike-Reichweite.

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  • eBikes sehen nach Oma-Fahrrad aus!
    Im Gegenteil: Moderne eBikes haben einen futuristischen Look, sind kaum noch als solche zu erkennen: Der Akku verschwindet schlank im Rahmen, der Motor verschmilzt optisch mit dem Tretlager. Such Dir einfach ein Modell aus, das deinen ästhetischen Ansprüchen gerecht wird.

  • eBikes sind schwer!
    Ja, eBikes sind schwerer als herkömmliche Fahrräder. Aber sie sind nicht zu schwer, um damit sportlich unterwegs zu sein. Akku und Motor wiegen bei Bosch zusammen rund sechs Kilogramm. Das höhere Gesamtgewicht, das auch von weiteren eBike-Bestandteilen beeinflusst wird, fällt durch die Trittkraftunterstützung aber kaum ins Gewicht. Apropos schwer: eBiken ist auf keinen Fall komplizierter als Fahrradfahren! Diese Tipps zur eBike-Fahrtechnik helfen Dir weiter.

  • eBike-Akkus brauchen ewig, um sich aufzuladen und gehen schnell kaputt!
    Je nach Ladegerät und Energieinhalt der Batterie, laden sich Akkus in etwa zwei Stunden zur Hälfte auf. Mit dem neuen eBike-Ladegerät Fast Charger klappt es noch schneller. Die Lebensdauer des Akkus hängt mit der Beanspruchung zusammen. Batterien sollten weder überladen noch vollständig entladen werden – der ideale Ladezustand bei längerer Lagerung bewegt sich zwischen 30 und 60 Prozent. Bosch Akkus mit Lithium-Ionen-Zellen können beliebig kurz geladen werden. Bosch Akkus mit Lithium-Ionen-Zellen können beliebig kurz geladen werden. Mehr erfährst du hier: 11 Fragen rund um den eBike-Akku.

  • Der Akku macht schnell schlapp, die Reichweite ist für den Alltag zu gering!
    Wie weit du mit einer „Tankfüllung“ kommst, ist abhängig von der Akkukapazität, der Ladung, der Anfahrhäufigkeit, der Trittfrequenz, dem Fahrergewicht und der der Unterstützungsstufe. Die meisten radeln zwischen fünf und 20 Kilometern pro Tag. Im Eco-Modus sind über 80 Kilometer möglich. Mit Tricks die eBike-Reichweite erhöhen? Teste den Bosch-Reichweitenassistenten!

    Noch nicht gänzlich überzeugt? 10 gute Gründe, warum du dich elektrisieren solltest!

9. Gelbe Engel: Pannenhilfe rückt mit Elektrofahrrad an

Die mobilen Pannenhelfer sind für Autofahrer die Rettung in der Not. Hast du gewusst, dass in Deutschland und Österreich der ADAC beziehungsweise ÖAMTC auch auf Pedelecs unterwegs ist? Die E-Bike-Pannenhilfe ist eine österreichische Innovation und startete 2015 mit zwei Pannenhelfern.

In Berlin fahren seit 2016 drei ADAC-Kollegen ihre Einsätze. Mittlerweile sind die Gelben Engel auch in Köln und Stuttgart unterwegs, helfen jeweils von Spätfrühling bis Herbst durchschnittlich acht bis 14 Autos und Motorrädern pro Tag auf die Sprünge und Fahrrädern wieder in die Gänge.

Das kommt gut an, denn in der Stadt geht’s für die Mechaniker zügig voran und Staus lassen sich elegant umfahren. Nur das Abschleppen von Fahrzeugen können sie nicht leisten.

Der ADAC-Anhänger ist mit hydraulischen Bremsen ausgestattet. Mit dabei sind bis zu 70 Kilogramm Ausrüstung. Dank der Elektro-Unterstützung mit der leistungsstarken Performance Line von Bosch schaffen sie ohne große Mühe eine Strecke von 30 bis 50 Kilometer pro Tag.

10. Pakete rollen über den Radweg

Elektro-Fahrräder und eCargo-Bikes gewinnen in der Logistik an Bedeutung. Die Deutsche Post nutzt schon seit Jahren über 1.000 Pedelecs für die Auslieferung von Briefen. Die eBikes sind belastbarer als herkömmliche Räder und in der täglichen Nutzung eine spürbare Erleichterung für die Briefzusteller. DHL setzt mehr als 10.000 eBikes und eTrikes ein – der Konzern plant, in den kommenden Jahren seine Zustellflotte vollständig zu elektrifizieren.

Auch bei den Transportdienstleistern GLS und UPS kommen Fracht-Pedelecs zum Einsatz, zum Beispiel in Dortmund, Frankfurt, Herne, Karlsruhe, Köln, Mannheim und München. Das Ziel: Fußgängerzone und Innenstädte vermehrt mit Lastenfahrrädern beliefern, um den Lieferverkehr mit Lastwagen und somit Emissionen zu reduzieren.

11. Lässig: In Großstädten Lastenesel leihen!

Ob schwere Getränkekisten transportieren oder Kinder aus der Schule abholen, irgendwas gibt es immer zu befördern. Ohne Auto? Lastenräder haben Potenzial, könnten laut Studien in Zukunft rund die Hälfte aller motorisierten Warentransporte in den Städten übernehmen. In Köln nutzen Umweltbewusste für Kleintransporte bereits ein Bike-Sharing-System: Donk-ee-Cargobikes mit Bosch-Antriebssystem. Gespeist werden die Elektro-Lastenfahrräder mit Ökostrom. Im Standardtarif kostet die Nutzung pro Minute fünf Cent und maximal 18 Euro pro Tag.

 

12. Das Ruhrgebiet wird zum Paradies für Radler

Im Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen entsteht der Radschnellweg Ruhr RS1. „Der schnellste Weg durchs Revier“ führt über 100 Kilometer von Hamm nach Duisburg, Teilstücke der Trasse sind schon freigegeben. Die Fertigstellung ist für 2020 geplant. Im Einzugsbereich leben 1,7 Millionen Menschen, 400.000 Arbeitsplätze liegen entlang des RS1. Vor allem Pendler und Freizeitradler sollen von der autofreien, breit ausgebauten, asphaltierten und markierten Fahrbahn mit Beleuchtung profitieren.

13. Bikehotels: eBike-Touren im Urlaub buchen

Im Urlaub aktiv sein, ein Bike leihen und die Gegend sportlich erkunden? Zahlreiche Tourismusregionen in Deutschland, Österreich und Schweiz ermöglichen Dir, den eBike-Trend hautnah zu erleben. Auch Bosch unterstützt Tourismusprojekte, kooperiert mit zertifizierten Bikehotels in Südtirol. Wie wäre es also mit einem Mountainbike-Fahrtraining in den Dolomiten?

14. eBike-Tuning ist verbreitet, aber verboten!

Schnell an der Speedschraube drehen? Das ist gefährlich und kann zum Verlust des Garantie- und Gewährleistungsanspruchs führen: Bauteile wie Rahmen und Bremsen sind nicht für eine dauerhaft höhere Geschwindigkeit ausgelegt. Bosch eBike Systems spricht sich strikt gegen das eBike-Tuning aus und entwickelt Maßnahmen, die das Manipulieren von Motoren erschweren.

15. Safety First: Schutzhelme sind Lebensretter

Auf dem Zweirad gibt’s keine Knautschzone, keinen Airbag und Sicherheitsgurt: Bei Unfällen ohne Helm drohen schwere Kopfverletzungen. Nur rund ein Drittel aller Radfahrer trägt einen Helm aus Überzeugung – etwa die Hälfte ist dagegen nur gelegentlich oder nie mit Kopfschutz unterwegs. Während 95 Prozent der Kinder einen Helm tragen, sind es bei den jungen Erwachsenen lediglich noch 20 Prozent.

Merke: Sicherheit hat Vorfahrt! Die besten Hinweise zur sicheren Fahrt mit dem eBike.

In Bundesländern, in denen viel Fahrrad gefahren wird, ist die Helmquote niedriger als in Bundesländern, in denen wenig Fahrrad gefahren wird. Deutlich wird das an den Beispielen Bremen und Saarland. In Bremen gibt’s viele Radfahrer, nur 20 Prozent tragen Helm. Dagegen das Saarland: wenige Radfahrer, aber 60 Prozent davon fahren mit Kopfschutz.

Die meisten Helm-Muffel verzichten aus ästhetischen Gründen darauf. Eine frisurschonende Alternative ist der Airbag-Kopfschutz Hövding. Es handelt sich dabei um eine Art Halskrause, die sich erst beim Unfall in Sekundenbruchteilen selbstständig aufbläst und über den gesamten Kopf entfaltet.

16. eBike Connect Portal: Wo willst du hin? Da musst du hin!

Im eBike-Connect-Portal gibt’s Strecken für jeden Geschmack.

Wo soll die nächste Radtour hingehen? Im eBike Connect Portal kannst du dich informieren, findest Hunderte von outdooractive-Strecken im gesamten Bundesgebiet. Jeder Nutzer kann seine Lieblingsrouten hochladen. Lade Dir das Kartenmaterial einfach auf dein Navigationssystem am Lenker – Nyon ist der Bord­computer für dein Bosch eBike. So weißt du immer, wo es langgeht.

17. Wenn die Berge rufen: Mit dem eBike ist kein Weg zu steil!

Mit einem eMTB kannst du dort hochfahren, wo andere Mountainbiker einen Gang runter schalten oder womöglich schieben müssen. Mit elektrischer Unterstützung saust du den Berg hoch – selbst wenn die Steigung satte 30 Prozent beträgt – und kannst den Uphill Flow genießen. Aber ganz ohne Anstrengung geht’s natürlich nicht!

Bleib sitzen:

Auf einem eMTB musst du dich nicht mehr abkämpfen, fährst leichter bergauf.

Bleib sitzen:

Auf einem eMTB musst du dich nicht mehr abkämpfen, fährst leichter bergauf.

18. Verhaltensregeln für Mountainbiker: Trail-Etikette

Für das Biken in den Bergen gibt es eine Trail-Etikette. Sie soll für ein respektvolles Miteinander zwischen Mountainbikern, eBikern und Wanderern sorgen – alles im Einklang mit der Natur. Mehr über die Verhaltensregeln erfährst du in den Trail Rules der Deutschen Initiative Mountainbike (DIMB).