3. MOUNTAINBIKE-KONGRESS IN SAALBACH

Es geht bergauf! Mit dem eBike auf neuen Pfaden im Tourismus

3. MOUNTAINBIKE-KONGRESS IN SAALBACH

Es geht bergauf! Mit dem eBike auf neuen Pfaden im Tourismus

Miteinander geht's leichter!

Der Trend zum Mountainbiken setzt sich unaufhaltsam fort und das eMountainbike bietet völlig neue Chancen für Tourismusregionen. Beim 3. Mountainbike-Kongress in Saalbach trafen sich internationale Experten aus Industrie, Tourismus und Interessensverbänden zum gemeinsamen Gedankenaustausch.

Das eMTB gibt den Menschen eine neue Freiheit, sie können den Grad der Anstrengung selbst bestimmen und erklimmen neue Wege. Diese Freiheit auf zwei Rädern birgt jedoch auch Konfliktpotenzial, speziell dort, wo unterschiedliche Nutzergruppen im Gelände aufeinandertreffen. Claus Fleischer, Geschäftsführer von Bosch eBike Systems brachte die Problematik beim Expertentalk auf den Punkt: „Wenn Kultur, Natur und Infrastruktur aufeinandertreffen, dann bilden sich Hotspots. Sieht man ein Tal weiter, ist alles leer. Gemeinsame Lenkung wird die Lage entspannen. Das eMTB trägt aufgrund der größeren Reichweite ebenfalls zur Entspannung und Verteilung bei.“

Am Anfang steht der Dialog

In Vorträgen und Expertentalks zeigten Förster, Rechtswissenschafter, Bike-Experten und Touristiker sowohl Risiken, vor allem aber Lösungsansätze für zukünftige Entwicklungen auf. Großes Augenmerk muss in Zukunft bei der Erarbeitung neuer Konzepte darauf liegen, den Massenansturm auf Tourismusregionen so zu lenken, dass Mountainbiker nicht zum Störfaktor für die heimische Bevölkerung und die Natur werden, waren sich die Teilnehmer des Round Table-Gesprächs zu Thema „Wieviel Freizeitsport verträgt unsere Naturlandschaft?“ einig.

Claus Fleischer appellierte im Rahmen seines Anti-Tuning Vortrags an die Vernunft der Radfahrer Community: „Um ungetrübten Spaß auf dem eBike erleben zu können, ist jeder einzelne aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen.
Denn nur, wenn sich in der Natur jeder diszipliniert und rücksichtsvoll den anderen gegenüber verhält, können wir diesen Sport weiterhin so frei ausüben, wie wir es heute tun, ohne allzu große Reglementierungen befürchten zu müssen.“