eBikes im Journalistenfokus – Test bestanden

Der Trend zum eBike hält an und hat auch das Interesse der Medien geweckt. Journalisten aus unterschiedlichen Ressorts wollten wissen, was denn so dran ist am neuen Boom und haben selbst getestet. Wir haben nachgelesen, was sie über ihre Erfahrungen mit eBikes im Allgemeinen und natürlich die Komponenten von Bosch im Speziellen so geschrieben haben und die wichtigsten Fakts zusammengefasst.

Einhelliger Tenor: eBikes machen Spaß!

Mag. Hans-Jörg Bruckberger vom Wirtschaftsblatt testete für einige Tage ein Trekking-eBike, ausgestattet mit der Performance Line CX und dem neuen Bosch Powerpack 500: „Dieses System ist in seiner Leistungsstärke wirklich beeindruckend. Es punktet mit einem Drehmoment von bis zu 75 Nm. (...) Steiles Bergauffahren wird damit zum reinsten Vergnügen. Dasselbe gilt für die einfache Bedienung des Multifunktionsdisplays. Der Akku hält überraschend lang, sodass das gute Stück für den urbanen Mobilitätseinsatz eine echte Alternative ist “, fasst Hans-Jörg Bruckberger seine Eindrücke zusammen.

Die Technik fährt mit

Obwohl Mag. Franz Artner vom a3 Verlag dem eBike-Experiment zu Beginn eher kritisch gegenüberstand, konnte er dem elektronischen Rückenwind durchaus etwas Positives abgewinnen: „Gerade wenn es zäh wird, wenn der Weg ein wenig weich und das Gras ein wenig länger ist, schätzt man die Mitarbeit der Elektronik. Die funktionierte bei den Testrädern übrigens wie geschmiert. Nach ein paar Mal schalten hat man das System intus und es macht wirklich Spaß, ein eBike zu fahren.“ Und so lautete sein Resümee: „Mein Eindruck, dass ich kein eBike brauche, ist noch intakt. Was ich nach der Fahrt aber weiß, ist, dass es nett ist, wenn die Technik mitfährt.“

Thomas Prenner vom Kurier/futurezone hat sich bei seinem Test intensiver mit Nyon auseinandergesetzt: „... selbst bei strahlendem Himmel hatte ich nie Probleme, etwas auf dem Display zu erkennen. (...) Im Rahmen des Tests waren auch ein paar Fahrten im Regen notwendig, was dem Bordcomputer aber nicht schadete, da er spritzwassergeschützt ist. (...) Das Nyon-System mit Farbdisplay und optionaler Handy-Anbindung ist eine nette Ergänzung und Spielerei. Das heißt jedoch nicht, dass ich es in der Praxis nicht zu schätzen gewusst habe.“

„40 Kilometer und kein bisschen müde“

Goran Miletic von E-MEDIA bringt es bereits im Titel auf den Punkt: „40 Kilometer und kein bisschen müde.“ Seine ersten Erfahrungen mit den Bosch-Antrieben, die er auf der Burgenland-Tour gesammelt hat, beschreibt er folgender Maßen: „Schon beim Anfahren gibt’s die erste Überraschung: Trotz zaghaftem Pedaltritt setzt sich das eBike, Motorunterstützung sei Dank, geradezu mit Schwung in Bewegung. (...)

Mit einem Pedelec braucht man im Idealfall nur ein Viertel der Kraft, die man auf einem klassischen Drahtesel aufwenden würde. Der E-Antrieb hat aber noch eine beeindruckende Eigenheit – die Beschleunigung. Je nach Motor-Variante und Fahrmodus kann das maximale Drehmoment bis zu 75 Nm betragen. Zum Vergleich: Bei einem VW Polo (1,2/60 PS) liegt das maximale Drehmoment bei 108 Nm. Dadurch wird selbst das Bergauf-Anfahren zum reinsten Kinderspiel.“

Performance Line CX überzeugt im Rennmodus

Mag. Bernd Tschiltsch vom sportINSIDER, dem Branchenmedium für den Sportfachhandel, testete die Performance Line CX sogar im Rennmodus – direkt bei der eBike-Wertung im Rahmen der Salzkammergut Trophy epowered by Bosch. Über 32,5 km wurden drei Bereiche im „Section-Control-Modus“ gewertet. Sein Fazit: „Grundsätzlich bin ich ohnehin der Meinung, dass man sich dem Uphill Flow nicht entziehen kann und spätestens in 2,3 Jahren werden auch die eingeschworensten „No!-eBiker“ – zumindest als 2.-Rad – ein eBike haben. Zum Rennen: Extrem lässiges Format! Bin felsenfest überzeugt, dass sich eBike-Rennen mit diesem Modus bewähren werden!“