Uphill Flow Enthusiast

René Wildhaber

Uphill Flow Enthusiast

René Wildhaber

Video-Interview

René Wildhaber:

der Enduroprofi erlebt mit dem eMountainbike neue Abenteuer vor der Haustür

René Wildhaber:

der Enduroprofi erlebt mit dem eMountainbike neue Abenteuer vor der Haustür

Fünf gute Gründe für ein eMTB

Kleine Abenteuer werden zugänglicher

Kleine Abenteuer werden zugänglicher

Ich liebe es einfach, am Nachmittag bei mir daheim am Flumserberg noch auf den Berg zu fahren, dort zu übernachten und am nächsten Morgen über eine längere Trailrunde zurückzukommen. Mit dem eMountainbike sinken für mich die Hürden, das zu tun. Ich kann oben halbwegs trocken ankommen, muss so weniger Kleidung mitnehmen und kann auch mit weniger Zeitaufwand diese kleinen Abenteuer erleben.

Regeneration und Grundlagentraining

Regeneration und Grundlagentraining

Training ist für mich nach wie vor wichtig. Ich lebe direkt am Berg und musste früher immer mit dem Rennrad ins Tal, um gezielt zu trainieren. Mit dem eMountainbike kann ich das Rennrad im Stall lassen und direkt vor meiner Haustür mit dem Training oder der Regeneration beginnen. Die für mich wichtigen Werte habe ich dabei übersichtlich auf dem Bordcomputer Nyon.

Die große Kamera kann mit auf den Berg

Die große Kamera kann mit auf den Berg

Natur ist für mich wichtig zum Abschalten und um Energie zu tanken. Ich hatte schon immer eine große Demut vor der Natur. Deswegen habe ich vor einigen Jahren mit der Tierfotografie begonnen. Mit dem eMountainbike kann ich nun auch schwerere Ausrüstung mit auf den Berg nehmen und komme mit dem kaum hörbaren Antrieb sehr nah an beeindruckende Tiere heran.

Mehr Spaß für alle

Mehr Spaß für alle

Gerade die kleinen Abenteuer, aber auch das neue Fahrgefühl mit dem eMountainbike bedeuten für mich Spaß. Ich bin zu Hause in Flumserberg viel mit Freunden unterwegs, und auch die finden großen Gefallen an eMountainbikes. Wir können uns so sehr gut unterhalten, erfahren wieder mehr voneinander und haben dann sowohl im Anstieg wie auch in der Abfahrt richtig viel Spaß.

Uphill Flow

Uphill Flow

Selbst bei Rennen geht es mir stark um Flow. Ich versuche, Linien und Varianten zu finden, die fließen, die gut funktionieren. Auch meine Abenteuer sind Flow, die Anfahrten, das Ankommen am Berg, die Ruhe und dann am nächsten Morgen die lange Abfahrt. Das eMountainbike unterstützt mich dabei und erweitert den Flow um den Uphill Flow. Zwar quäle ich mich ab und an gern, aber dieses freie Gefühl in der Auffahrt erfahre ich nur mit Unterstützung durch das Antriebssystem.

„Der Flow bergauf“ – René Wildhaber hat Abenteuer im Herzen

René ist in seinem Herzen immer Abenteurer geblieben. Es geht ihm dabei um kleine Alltagsfluchten, die ihm das eMountainbike leichter zugänglich macht. Mehr Gepäck, weniger Schweiß, großes Erlebnis.

 

„Nicht so weit weg gehen. Das Schöne liegt eigentlich meist nahe.“

René Wildhaber

Wir staunen nicht schlecht,

als wir uns der Adresse nähern, die uns René Wildhaber, der Schweizer Mountainbike-Profi, gegeben hat. René mag es durchaus ruhig, das merkt man dem Wohnort an, aber auch seiner überlegten und angenehmen Art. So machte er gerade in den letzten Jahren vor allem durch Abenteuergeschichten auf sich aufmerksam. Das Abenteuer ist eine Konstante, die sich durch sein Leben zieht, das Entdecken, Erfahren, Erleben, und das auch mal jenseits der Komfortzone.

Vor der Karriere als Profimountainbiker

absolvierte er allerdings noch eine grundsolide Ausbildung zum Tischler. Im Winter arbeitet er zeitweise als Skilehrer am Flumserberg, zu dem er eine besondere Beziehung hegt. Es war der Berg an dem er trainierte, an dem er Spaß hatte und sich seine technischen Fähigkeiten ausbildeten.

Wir gehen heute auf ein kleines Abenteuer,

ein Abenteuer vor der Haustür. Doch erst einmal packen wir zusammen, Zelt, Kocher, Schlafsack, wir gehen mit René Wildhaber auf eBike-Tour. Gerade zwischen den Läufen der EWS regeneriert er gerne auf dem eBike. So könne er Regenerationsfahrten vornehmen und dennoch Zeit in der Natur verbringen, Trails genießen, Landschaft und vor allem die Ruhe in den Bergen. Wir starten wenige Meter neben dem Haus in den Wald. Es ist faszinierend zu sehen, wie er mit dem knapp über 20 kg schweren eBike quasi schwerelos die Strecke hinab nach Flumserberg fliegt.

 

„Abenteuer sind meine große Leidenschaft, es macht mir einfach Spaß unbekannte Regionen zu erleben und zu erkunden.“

René Wildhaber

Dank eBike

erreichen wir die Alp rascher als erwartet und haben noch Zeit für eine kurze Brotzeit. René erzählt von seiner Verbindung zum eBike, dass er diese kleinen Abenteuer am späten Nachmittag so ausgiebiger gestalten kann und gerade zwischen den Rennen das viele Gepäck ihn nicht unnötig belastet. Ihm geht es dabei nicht um maximale Geschwindigkeit, sondern um bewusstes Wahrnehmen der Natur. Wir machen uns an den weiteren Anstieg und erreichen gegen 17 Uhr schließlich Madseeli, einen hoch gelegenen Moorsee, mit den letzten Sonnenstrahlen des Tages. Wir bauen das Zelt auf und gehen noch auf eine kleine Streiftour.

Der Trail ist fantastisch,

fast schon flowig und unten angekommen wenden wir einfach um 180° und befahren ihn zurück nach oben. Der prägnanteste Unterschied beim eBiken ist für René der Flow bergauf, der Uphill Flow. Zwar mag er das Training, mag die Herausforderung und die Anstrengung, doch bietet ihm das eBike nun einen weiteren Spaß bergauf. Die Konzentration liegt damit auf der Natur, auf dem Abenteuer und gerne nimmt er auf diesen Touren auch mal eine größere Kameraausrüstung mit, um sich seiner Leidenschaft, der Naturfotografie zu widmen. René sagt, dass er mit Geschichten zu seinen Abenteuern vor allem auch ermuntern möchte. Er möchte zeigen, dass es egal ist wo man herkommt, dass man offen sein sollte für Neues, das man sich interessieren sollte, und das Abenteuer gerne auch vor der Haustür stattfinden können.

 

„Mit dem eBike kann ich den Widerstand einfach selbst wählen.“

René Wildhaber

Interview mit René Wildhaber:

Hallo René, magst du dich bitte kurz vorstellen.

Ich bin René Wildhaber, komme aus Flumserberg und fahre Mountainbike. Begonnen habe ich als Hobby-Pilot, und seit vielen Jahren ist es mir möglich als Profi zu fahren.

Du fährst momentan hauptsächlich Enduro-Rennen. Wie schaut so eine typische Saison bei dir aus?

Stimmt, im Moment fokussiere ich mich größtenteils auf die Enduro World Series (EWS). Da beginnt die Saison schon ziemlich früh im März und zieht sich dann bis in den Oktober rein. Zwischendurch sind immer wieder Filmprojekte und Fotoshootings angesetzt.  

Seit jeher verbinde ich dich mit dem Thema Abenteuer. Was haben Abenteuer für einen Stellenwert bei dir?

Das Abenteuer hat für mich einen großen Stellenwert. Damit habe ich eigentlich angefangen Rad zu fahren. Das Ziel war es einfach die Welt zu entdecken. Abenteuer sind meine große Leidenschaft, es macht mir einfach Spaß unbekannte Regionen zu erleben und zu erkunden.

Wie sieht so ein klassisches oder eben unklassisches Abenteuer aus für dich?   

Ein klassisches Abenteuer ist im besten Falle weit weg. Im Himalaya oder so. Um dort fremde Kulturen und Menschen kennen zu lernen. Aber auch hier mag ich es Mikroabenteuer zu erleben. Einfach in die Berge und los geht es. Ohne dabei viel nachzudenken oder planen zu müssen.

Was bringt dir da das eBike für solche kleinen Abenteuer?

Wenn es einfach mal nur darum geht hoch zu kommen, kommt man mit dem eBike sehr weit und schnell hoch. Obendrein komme ich auch nicht so verschwitzt an. Somit muss ich weniger trockene Klamotten mitnehmen. Oben angekommen heißt es dann für mich nur Zelt aufbauen und in die Jacke reinschlüpfen und zack bin ich wieder trocken.

Was würdest du Menschen im Alltag empfehlen die so was machen wollen?

Nicht so weit weg gehen. Das Schöne liegt eigentlich meist nahe und dann einfach Spaß an der Sache haben.

Du hast bereits erwähnt, dass du aus Flumserberg kommst und dort zu Hause bist. Hat die Region eine spezielle Bedeutung für dich und dein Rad fahren?

Ja, hat es. Hier habe ich gelernt Rad zu fahren. Von daher bin hier sehr stark verwurzelt und fühle mich extrem wohl. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und jetzt konnte ich hier sogar einen Bikepark eröffnen. Es macht mich glücklich diese Entwicklungen zu begleiten und zu sehen was passiert.

Gibt es denn schon eine regionale Szene vor Ort oder bist du da noch ziemlich allein?

Die regionale Bike-Szene wird immer größer. Wir haben angefangen mit dem ersten Mountainbike Club Esprit. Dank des Bikeparks und dem Pumptrack unten im Tal wächst diese auch kontinuierlich.

Du fährst schon eine ganze Weile eBike? Was hat sich für dich dahingehend verändert und wie nutzt du es?

Das eBike ist für mich sehr gut. Angefangen habe ich eigentlich nur, weil ich neugierig war und bin was neue Technik betrifft. Und so habe ich immer im Bikeshop die neusten eBikes ausprobiert. Für mich selber habe ich dann angefangen, wenn ich verletzt war oder zum Beispiel, wenn ich auf den Berg fahren wollte, vom Trainingsplan her aber eigentlich flach fahren sollte. Dann habe ich mir einfach das eBike genommen konnte dann mit so wenig Kraft fahren das es denselben Trainingseffekt hatte, nur mit dem Vorteil, dass ich am Ende noch eine Abfahrt hatte.

Das heißt das eBike ist bei dir schon fest mit im Training integriert?  

Ja, zum Teil mache ich Einheiten mit dem eMTB. Aber ich fahre auch zum Spaß irgendwo hin, wenn es gar nicht auf dem Trainingsplan steht.

Was ist der größte Unterschied den das eBike ausmacht im Vergleich zum normalen MTB?

Mit dem eBike kann ich den Widerstand einfach selbst wählen. Wenn ich hochfahre kann ich die Unterstützung so wählen das ich quasi gleich viel Kraft brauche wie wenn ich eben fahren würde. Das ist der große Vorteil.

Thema Flow. Hat Flow für dich eine besondere Bedeutung.

Ja, Flow habe ich bis jetzt vor allem beim Runterfahren gefunden. Jetzt mit dem eBike kann ich halt auch ziemlich locker berghoch fahren. Was sonst immer ein riesen Kampf ist, ich mag das zwar auch, aber irgendwann ist das halt mühsam. Und so kann man jetzt selbst ein wenig auswählen ob Flow hoch oder Flow runter, oder eben beides kombiniert.

Was glaubst du wo es in Zukunft noch mit dem eBike hingehen wird?

Sie werden sicherlich noch leichter werden und die Reichweite wird steigen. Man wird sicherlich neue Kundengruppen ansprechen und es ist eben auch im Alltag super praktisch.

Weil du das Thema Reichweite ansprichst. Für deine Abenteuer hier zu Hause eignet sich die Reichweite da gut oder ist es hier schon problematisch?

Ich versuche mich dem eBike anzupassen. Es gibt ja verschiedene Apps und Hilfen von Bosch, wie den Bordcomputer Nyon, der einem zeigt wie weit man kommen kann.

Was bedeutet für dich Natur? Was hast du für einen Bezug zu Ihr?  

Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Da hat man sicherlich einen starken Bezug zur Natur. Ebenso zu den Tieren. Dank des eBikes kann ich jetzt sogar eine große Kamera mit auf den Berg nehmen. Und dort ein paar schicke Tierfotos schießen. Die Natur zu beobachten, die Kraft zu spüren das ist sehr schön.

Gehst du lieber allein oder mit Freunden Radfahren?

Ich gehe schon lieber mit Freunden fahren. Aber vielfach ist es einfach so, dass der Terminplan so getränkt ist, dass es schwierig ist sich abzusprechen. Ich bin an den Wochenenden meistens weg. Und unter der Woche, wenn ich mehr frei verfügbare Zeit habe, dann sind meist meine Kollegen auf Arbeit.