Uphill Flow Enthusiast

Nicolas Vouilloz

Uphill Flow Enthusiast

Nicolas Vouilloz

Video-Interview

Nicolas Vouilloz:

der Rekord-Weltmeister im Downhill erweitert seine Grenzen mit dem eMountainbike

Nicolas Vouilloz:

der Rekord-Weltmeister im Downhill erweitert seine Grenzen mit dem eMountainbike

Fünf gute Gründe für ein eMTB

Uphill Flow

Uphill Flow

Für mich war es schon immer Antrieb, scheinbar Unmögliches zu versuchen und zu bewältigen. Mit dem eMountainbike kann ich nun Anstiege fahren, die vorher nicht möglich erschienen, und so stehe ich noch heute vor Anstiegen und bin mir nicht sicher, ob ich es schaffen kann, nur um nach einigen Versuchen die Herausforderung gemeistert zu haben.

Mehr Spaß für alle

Mehr Spaß für alle

Ich liebe es, einfach mit Freunden fahren zu gehen, mich mit ihnen gemeinsam im Anstieg unterhalten zu können, mit ihnen kleine Abenteuer zu erleben und zu lachen. Diesen Spaß ziehe ich sowohl aus dem Fahrspaß, den der Uphill Flow bietet, wie auch aus der Gemeinschaft. Hier komme ich mit Freunden und Familie zusammen, so kann ich mittlerweile mit meinem Sohn zusammen auf Tour gehen. Was gibt es Schöneres?

Regeneration und Rehabilitation

Regeneration und Rehabilitation

Gerade die Möglichkeit, meine Belastung exakt zu steuern, bietet mir große Vorteile bei Regenerations- und Rehabilitationsfahrten. So konnte ich nach einer Knieverletzung schon wieder relativ früh aufs eMountainbike und an meiner Technik feilen. Abgestimmt auf meinen körperlichen Fortschritt konnte ich die Belastung dann Schritt für Schritt anpassen. Auch für Regenerationsfahrten nutze ich das eMountainbike und kann so auch Trails in diese Fahrten mit einbauen.

Das Superman-Gefühl

Das Superman-Gefühl

Ich liebe Racing und ich liebe Geschwindigkeit. Das eMountainbike im Turbo-Modus bugsiert mich in ein Superman-Gefühl. Steilste Anstiege werden möglich, technische Linien können gemeistert werden und das Gefühl dabei ist einfach hervorragend. Bei Bosch nennt man es Uphill Flow. Wichtig ist für mich dabei, dass die 25 km/h absolut ausreichen.

Neues ausprobieren

Neues ausprobieren

Gerade als Profi geht es darum, seine Kraft einzuteilen, hauszuhalten. So kann man nicht jede Schlüsselstelle endlos wiederholen, um noch eine zehnte Linie oder Variante zu testen. Das eMountainbike kommt meiner Neugierde da entgegen. Ich kann Schlüsselstellen immer wieder fahren, probiere viel aus und erweitere damit meinen fahrerischen Horizont. Ich habe aber auch das Gefühl, diese Neugierde in meinen Alltag mitzunehmen.

„dieses Gefühl, Superman zu sein“ – Nicolas Vouilloz über seine Passion den Rennsport

Nicolas hat immer wieder Grenzen überschritten, seine Inspiration steckt in ihm als Ikone. Nicht umsonst wird er ET genannt. Rekordweltmeister, dann erfolgreicher Rallye-Fahrer und nun eine beeindruckende Karriere im Enduro-Segment. Das eMountainbike ist für ihn Trainingsgerät und Spaßbringer zugleich.

 

„Ich probiere gerne Neues aus, möchte mich selber fordern.“

Nicolas Vouilloz

E.T. – so nannten sie ihn oder nennen ihn liebevoll noch immer.

Der Außerirdische, ein Ausnahmetalent und -athlet. Nicolas Vouilloz, geboren 1976 in Nizza, hat Renngeschichte geschrieben. Siebenfacher Weltmeister im MTB Downhill, fünffacher Weltcup-Gesamtsieger, dann hervorragende Ergebnisse im Rallyesport und schließlich der Wechsel hin zu Enduro. Auch dort konnte er in seiner letzten Saison 2016 noch einmal hervorragende Ergebnisse einfahren, bevor er beim letzten Stopp der Enduro World Series seine Profikarriere beendete. Eine bessere Möglichkeit hierfür als die jährliche Party auf dem Marktplatz von Finale Ligure hätte man auch kaum wählen können. Noch einmal vor frenetisch jubelndem Publikum fahren, noch einmal Verbundenheit quer durch alle Disziplinen, noch einmal Feiern am Meer.

Wir erreichen Finale Ligure verspätet.

Die Fahrt durch vier Länder, über Pässe und durch die Po-Ebene hat durchaus ihre Tücken. Deshalb verpassen wir leider den letzten Tag Enduro World Series, kommen aber genau richtig zur Feier, oder doch nicht?
Als wir ankommen und in Richtung Marktplatz gehen, begegnen uns die ersten Profis wenig bekleidet, dafür durchaus enthusiastisch. Der Marktplatz ertönt von lauter Musik und noch lauteren Gesprächen. Die Platzierung des heutigen Tages ist jetzt egal, die Saison ist beendet und neben den Enduro-Profis, ihren Teams, Fans und Medien, haben sich auch Profis anderer Mountainbike-Disziplinen eingefunden. Die Stimmung ist ausgelassen, auch bei Nico Vouilloz, den wir noch kurz treffen, um uns für morgen zu verabreden.

Am nächsten Tag gehe ich mit dem Kaffee am Fenster …

… meine Fragen für Nico Vouilloz durch. Schließlich trifft man nicht jeden Tag eine Legende. Mit einem Blick aufs Handy merke ich, dass wir noch Zeit haben. Nico hat mir kurz vor fünf noch eine SMS geschickt, dass es etwas später werden würde. Dafür haben wir natürlich Verständnis.

Am frühen Nachmittag treffen wir uns am Strand. Vouilloz ist ausgeruht und hat gute Laune, die Stürze der vergangenen Tage wurmen ihn noch etwas, aber ansonsten ist er durchaus mit sich und seiner Entscheidung im Reinen. Wir haben uns auf eine Regenerationsfahrt verabredet, mit eBikes. Vouilloz fährt schon längere Zeit eBike, erzählt er uns. Primär natürlich zum Spaß und weil er das neue Gefühl im Uphill liebt. Nicht umsonst ist er einer der Köpfe der Lapierre Entwicklungsabteilung. Mit seinen Testfahrten und Erfahrungen beeinflusst er die Entwicklung maßgeblich, er hat in den letzten Jahren im Hinblick auf Geometrien und Kinematik bei Lapierre viel bewegt.

Einen ersten, dankbaren Kontakt mit dem eBike hatte Nicolas Vouilloz nach einer Knieoperation an den Kreuzbändern. Dank der Unterstützung konnte er relativ schnell wieder aufs Bike, da der Antrieb die fehlende Kraft ausglich. Ohne eBike wäre das für ihn nicht möglich gewesen. Gerade der Spaß auf den Trails hätte ihn während der Rehabilitation motiviert, erzählt er uns. Aber auch abseits davon hält Vouilloz das eMountainbike für eine tolle Erweiterung. Einerseits einfach als weitere sportliche Variante, bei der allerdings der Grad an Sportlichkeit vom Nutzer individuell eingestellt werden kann, vor allem aber als Freudenbringer. Am liebsten nutzt er sein eMTB, um sich auszuprobieren und Neues kennenzulernen. So hat er, seit er mit dem eMTB unterwegs ist, zahlreiche neue Wege entdeckt, die er früher aufgrund von Zeitmangel einfach nicht abfahren konnte. Vor allem aber bietet der Antrieb ihm die Möglichkeit, Sektionen wiederholt zu fahren, Linien auszuprobieren und verschiedene Varianten zu vergleichen. „Ich probiere gerne Neues aus, ich möchte mich selber fordern und den Fragen nachgehen, die ich mir stelle“, erzählt er. „Auf dem Trail sind das eben Linien und die Frage danach, welche flowiger und schneller zu fahren ist.“

 

„Im Grunde ist das eBike ideal für jeden von uns.“

Nicolas Vouilloz

Das Rennfieber spielt hier durchaus mit rein,

und wirklich rauszubekommen ist es aus Nicolas Vouilloz sicherlich nicht. Der Vergleich mit sich selbst und anderen motivierte ihn seine ganze Karriere lang, an sich zu arbeiten und sich zu verbessern. Und so überlegt er auch beim eMTB, welches Rennformat hier angesetzt werden könnte. Technisch müsste es sein, vor allem bergauf und im Anstieg dürfte die Spitze von 25 km/h nicht ausgereizt werden, sonst wäre es ihm nicht spezifisch genug. Außerdem sollte die Akkuleistung ein Kriterium sein, sodass nicht durchgängig mit voller Unterstützung gefahren werden kann. Taktik also neben Kondition und Technik. Apropos Spitze: Auch hier hat Nicolas Vouilloz eine starke Meinung und kann eBike-Tuning nicht nachvollziehen, vergleicht es sogar mit Doping.

Klar ist aber auch für Nicolas Vouilloz, ...

... dass das eMTB vor allem ein Egalisierer ist. Es gleicht Unterschiede aus. So hat er erst kürzlich seinem Sohn eins gekauft. Dieser kann nun mit ihm gemeinsam Touren fahren, Quality-Time für beide. Er hofft, dass das eBike die Einstiegshürden senkt, gerade in hügeligem und bergigem Gelände, sodass mehr Menschen aufs Mountainbike und in die Natur geholt werden. Vor allem Gelegenheitsfahrer würden von der Unterstützung profitieren, sie hätten auch im Anstieg direkt Spaß, Trailfahrer könnten gewisse Sektionen öfter fahren, besser werden und sich fordern, Familien könnten gemeinsam fahren, Rennfahrer gezielt trainieren. „Im Grunde ist das eBike ideal für jeden von uns, vielleicht bis auf sehr ambitionierte Sportler, wie Triathleten.“

Mit mittlerweile 40 Jahren …

…wird Nicolas Vouilloz aber auch nicht aufhören, Rennen zu fahren. Mit ein paar Freunden möchte er in Zukunft ganz entspannt an ein paar eBike-Rennen teilnehmen. Da ist es also wieder, das Rennblut. Und so überrascht uns der Vergleich nicht, mit dem er das Gefühl beschreibt, das das eBike in ihm auslöst – ausgerechnet in dem Moment, als wir am höchsten Punkt unserer Tour angelangt sind. „Was mir am besten gefällt, ist dieses Gefühl, Superman zu sein. Das ist echt der Wahnsinn.“ Zuerst klingt es übertrieben, doch bei längerem Nachdenken breitet sich dieser Gedanke in unseren Köpfen aus. Und wer weiß schon mehr über Superman als ein Außerirdischer? Und sind wir einfach mal ehrlich: Wären wir nicht alle gern ein bisschen wie Superman?

 

„Was mir am besten gefällt ist dieses Gefühl, Superman zu sein.“

Nicolas Vouilloz

Interview mit Nicolas Vouilloz:

Hallo Nicolas, stell dich doch bitte kurz vor.

Ich heiße Nicolas Vouilloz und bin 40 Jahre alt. Ich arbeite bei Lapierre in der Entwicklung, wo wir Fahrräder konzipieren und testen. Ich habe eine gute Erfolgsbilanz im abfahrtsorientierten Mountainbiken, war zehn Mal Downhill-Weltmeister. Seit einigen Jahren fahre ich Enduro-Mountainbike und seit kurzem auch eBike.

Was hat sich im Mountainbike-Sport in den letzten zwanzig Jahren verändert?

Ich hatte das Glück, wirklich die ganze Entwicklung des Mountainbikes mitzubekommen. Angefangen haben wir mit Hardtails mit starrer Front, gefedert waren nur die Vorbauten. Oder auch die Geometrie...das lässt sich wirklich nicht mit Heute vergleichen. Bis hin zu super Downhill-Bikes: schon als ich selbst noch professionell Downhill gefahren bin, gab es wirklich gute Bikes. Heute sind das schon kleine Motorräder. Aber alles hat sich verändert: Die Materialien, Carbon - es hat sich wirklich alles verändert. Bis zum heutigen Zeitpunkt: Jetzt sind wir motorisiert, was noch mehr Spaß macht. Ich hatte wirklich Glück, alles mitzuerleben.

Wie bist du zum eBiken gekommen?

Zum eBike bin ich ganz einfach gekommen weil ich bei Lapierre arbeite und wir dort elektrische Fahrräder entwickeln. Also habe ich angefangen, das auszutesten. Persönlich von den Vorteilen profitiert habe ich das erste Mal nach einer Knieoperation, ich hatte mir die Kreuzbänder operieren lassen. Danach war es echt unglaublich, wieder biken zu können, selbst als die Kraft in den Beinen noch nicht ganz wieder da war. So konnte ich trotzdem die Beine bewegen und Spaß auf den Trails haben, das wäre auf einem normalen Bike unmöglich gewesen.

Was hat sich seitdem für dich verändert?

Für mich hat sich durch die eBikes verändert, dass ich noch mehr Mountainbike fahre. Selbst, wenn ich nur eine oder anderthalb Stunden habe - anstatt das Rennrad zu nehmen, gehe ich jetzt Singletrails fahren.

Was ist für dich das Besondere am eMountainbiken?

Was mir am besten gefällt ist dieses Gefühl, Superman zu sein, wenn man im Turbo-Modus fährt. Das ist echt der Wahnsinn!

Was bedeutet Uphill-Flow für dich?

Für mich bedeutet Flow, auch beim bergauf Fahren Geschwindigkeit zu behalten. Im Takt zu bleiben, über technische Passagen fahren zu können – schon beim bergauf Fahren richtig Spaß haben. Mit einem normalen Mountainbike ist das nicht so einfach.

Ein gängiges Vorurteil ist, dass eBikes nichts mehr mit Sport zu tun haben. Wie siehst du das, als ehemaliger Vollprofi?

Ich finde schon, dass eMountainbikes dafür da sind, etwas weniger sportlich unterwegs sein zu müssen. Aber es gibt vier Modi, man kann also die Unterstützung an den gewünschten Grad Anstrengung anpassen. Wenn man den Puls misst, kann man sehr gut sehen, dass man ihn im Eco-Modus auch ziemlich schnell in die Höhe jagen kann. Und wenn man damit ein Rennen fährt wird es sowieso anstrengend, weil man dann ja alles gibt. Und wenn man alles gibt, ist es letztlich egal, ob ein Motor unterstützt oder nicht, das eine ist dann einfach nur schneller als das andere. Ich glaube, dass es vor allem Leute, die es selbst noch nie ausprobiert haben, kritisch beäugen. Ich habe viele Beispiele aus dem Freundeskreis, wo Leute nach der ersten Fahrt immer wieder fahren wollen. Selbst jungen Leute, auch professionelle Rennfahrer, wie z. B: Adrien Dailly und Andere, probieren es einmal aus... und voilà. sind begeistert! Das ist die Magie des eAntriebs.

Das heißt, auch beim eMountainbiken suchst du gerne den sportlichen Wettkampf?

Nein, auch bei mir kommt das eBike überwiegend zum Spaß haben zum Einsatz. Ich starte zu Hause, fahre schnell auf einen Gipfel, oder sogar zwei oder drei Mal, und verbringe so viel mehr Zeit auf den Trails. Außerdem erlaubt es mir, neue Wege auszuprobieren oder neue Linien zu finden. Wenn sie nicht funktionieren und ich umdrehen muss ist das dann auch kein Problem. Ich probiere da einfach gerne aus. Ich fahre gerne schnell hoch, um noch mehr Zeit bergab zu haben. Wenn ich mit dem eBike losziehe, dann um eine zügige, flowige Tour zu fahren. Mit Vollgas hoch, beim Uphill schon Spaß haben. Zum Beispiel bei technischen Passagen, die mit dem normalen Bike nicht zu bewältigen sind.

Eignet sich das eMountainbike als Trainingsgerät?

Ja, ich denke auch für Sportler kann das ein gutes Training sein. Man kann einfach mehr länger und schneller machen. Das ist mit Sicherheit eine gute Sache.

Für wen eignen sich eMountainbikes deiner Meinung nach am besten?  

Ich denke, eBikes sind perfekt für alle Nicht-Profis, also für Leute, die keine Zeit zum Trainieren haben, die vielleicht einmal oder alle zwei Wochen zum Biken kommen. Es ist einfach schwierig Spaß zu haben, wenn es zu steil oder zu lange bergauf geht, das ist ziemlich anstrengend. Mit der elektrischen Unterstützung wird es dagegen sofort verspielt und spaßig. Das senkt die Hemmschwelle, überhaupt loszufahren. Ich sehe es an meinem Sohn, der Schwierigkeiten hat, hoch zu kommen. Ich habe ihm ein eBike aufgebaut und jetzt kann er mit seinem Papa fahren, kann mir folgen. Für mich als Sportler ist es interessant, mehr und länger fahren zu können. Und für den Durchschnittsbiker, der nicht trainiert, kann das eBike Türen öffnen. Oder für Madame, die nicht mit ihrem Ehemann fahren kann weil sie selten Bike fährt: sie kann ihn auf einem eBike begleiten, weil das die Unterschiede nivelliert. Ich glaube also wirklich, dass das eBike für jeden gemacht ist, mit Ausnahme vielleicht von besonders eifrigen Sportlern wie Triathleten, für die es vielleicht keinen Sinn macht.

Wie schätzt du die Zukunft des eMountainbikens ein – wird es irgendwann Wettkämpfe in der Disziplin auf internationalem Niveau geben?

Schwer zu sagen. Aber warum eigentlich nicht? Man müsste jedenfalls gute Kontrollen einführen. Ohne solche verbindlichen Kontrollen haben auch die Motorenhersteller wie z.B. Bosch kein Interesse daran, weil sie wissen, wie einfach es ist, zu manipulieren.
Leichter wäre es, auf die Frage zu antworten: „Für welche Art von Wettkampf ist das eBike gemacht“, da hab ich konkrete Ideen zu. Aber wirklich UCI Worldcup...puh. Ich glaube nicht, jedenfalls nicht unter einem Radsportverband. Das heißt, es kann vielleicht schon Rennen geben, so wie im Motorradsport, da gibt es zum Beispiel Kawasaki, Honda usw., die sich gegenseitig herausfordern, aber es gibt eben auch den Fahrer, der handelt – und die Maschine. Beim eBike ist es das Gleiche, es gibt den Fahrer, der pedaliert, aber auch mehrere Motorenhersteller, was die reine Performance beeinflusst. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Wir werden sehen.

Um deine Frage wieder aufzugreifen – was wäre denn ein passendes Rennformat für eMountainbikes?

Es gibt zwei Hauptkriterien für ein gutes eMountainbike-Rennen. Zum einen muss es um den richtigen Einsatz der Batterie gehen, man darf also nicht die ganze Zeit mit voller Unterstützung fahren können. Zum anderen braucht es einen technischen Parcours, sowohl bergauf als auch bergab, der fahrtechnisches Können voraussetzt. Für mich sind das die Zutaten für einen spannenden Wettkampf.

In welche Richtung geht die Entwicklung weiter? Was wird sich an den eMountainbikes der nächsten Generation verändern?

Ich glaube, wir befinden uns gerade erst am Anfang. Die Reichweite wird zunehmen, die Bauräume werden kleiner werden, alles noch weiter integriert und dabei leichter werden. Die Leistung wird nicht unbedingt zunehmen, weil wir da schon echt gute Resultate erzielen. Aber eben die Reichweite und die Verringerung des Gewichts.

Wie stehst du zum eBike Tuning?

eBike Tuning ist ein bisschen wie Doping im Radsport – darf man nicht!

Wie geht es für dich nach deinem Rückzug aus dem Rennsport weiter?

Ich hatte schon etwas länger über meinen Ruhestand nachgedacht. Jetzt bin ich dieses Jahr 40 geworden und hielt das für einen guten Zeitpunkt. Außerdem habe ich Lust, mehr mit dem eBike zu fahren, auch an ein paar Rennen teilzunehmen, zusammen mit guten Freunden. Ich werde also nicht komplett mit dem Rennen fahren aufhören.