Das eBike:
Sieger im Stadtverkehr

Zur Rush Hour durch den innerstädtischen Bereich zu kommen, ist eine nervenaufreibende Sache. Mit dem Auto kann man Staupunkten nicht entfliehen, von der Parkplatzsuche ganz zu schweigen. Die Öffentlichen Verkehrsmittel kommen nicht immer genau zu dem Zeitpunkt, wenn man sie braucht. Warum also nicht aufs eBike setzen, haben wir uns gefragt und drei Journalisten zur Vergleichsfahrt gebeten.

Das eBike:
Sieger im Stadtverkehr

Zur Rush Hour durch den innerstädtischen Bereich zu kommen, ist eine nervenaufreibende Sache. Mit dem Auto kann man Staupunkten nicht entfliehen, von der Parkplatzsuche ganz zu schweigen. Die Öffentlichen Verkehrsmittel kommen nicht immer genau zu dem Zeitpunkt, wenn man sie braucht. Warum also nicht aufs eBike setzen, haben wir uns gefragt und drei Journalisten zur Vergleichsfahrt gebeten.

Mit elektrischem Rückenwind dem Berufsverkehr ein Schnippchen schlagen

Wenn drei Menschen mit dem Auto, den Öffentlichen Verkehrsmitteln und dem eBike im Wiener Berufsverkehr um die Wette fahren, dann hat einer die Nase ganz vorne: der eBiker und das auf ganzer Linie.

Auf die Sitze, fertig, los...

Bosch eBike Systems bat drei Journalisten anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche zum Vergleichstest. Alle drei starteten am Wiener Stephansplatz. Der U-Bahn-Abgang in unmittelbarer Nähe, das Auto um die Ecke geparkt und die eBikes verschlossen abgestellt. Als Ziel war der Nußdorfer Platz vereinbart, Luftlinie rund 5 km entfernt - je nach Verkehrsmittel hatten die Teilnehmer zwischen 6,2 und 8,35 km zurückzulegen.

Vorteil für das eBike bei der Streckenwahl

Bereits bei der Streckenwahl zeigt sich der Vorteil des eBikes. Am Bordcomputer Nyon kann man zwischen unterschiedlichen Routen wählen, der Radweg entlang des Donaukanals erweist sich als beste Option, nahezu ohne Ampeln und stressfrei. Deshalb kommt auch das eBike als erster am Ziel an, knapp 10 Minuten vor dem Auto, das schon um aus der Stadt rauszukommen, einen rund 2 km längeren Weg zurücklegen muss.

Parkplatzsuche und Wartezeiten kosten Zeit und Nerven

Während der eBike-Fahrer am Zielpunkt bereits im Gastgarten wartet, dreht der Autofahrer noch seine Runden auf der Suche nach einem Parkplatz. Die Öffentlichen Verkehrsmittel sind zu dieser Zeit ziemlich überfüllt, und dass ausgerechnet zur Testzeit eine U-Bahn kurz ausfällt und unsere Testperson deshalb länger warten muss, schlägt sich ebenfalls mit einer Zeitverzögerung von knapp 10 Minuten zu Buche.

Das eBike ist eine kostengünstige Alternative mit Spaßfaktor

Betrachtet man die Zeitkomponente und den Spaßfaktor, erkoren alle drei Testpersonen das eBike auf ihren Wegen zum klaren Sieger. Die Auswertung der weiteren Parameter wie Umweltfreundlichkeit, Kalorienverbrauch und Kosten zeigten ein ähnliches Bild: 7,30 Euro muss man berechnen, wenn man die Strecke mit dem Auto zurücklegt, eine Einzelfahrt mit den Öffentlichen Linien kostet 2,40 Euro und der Stromverbrauch des eBikes beläuft sich auf 0,50 Euro. Da der Akku des eBikes mit Ökostrom aufgeladen wurde, liegt der CO2-Verbrauch bei null Gramm, während die Öffentlichen Linien 151,80 Gramm CO2 verbrauchen und das Auto (Benzin) auf der doch relativ kurzen Distanz mit bereits 1.511,35 Gramm CO2 ein auffallend negativer Rekord erzielt.

Der Sieger beim Kalorienverbrauch

Auch wenn der eBike-Motor - beide Herkules Citymodelle waren mit einer Active Line Plus ausgestattet - große Anstrengungen auf der Fahrt verhindert, wurden bei der Fahrt 105 Kalorien verbraucht, gegenüber 81 Kalorien bei der Autofahrt und 39 in den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Fazit unserer Testpersonen, die sichtlich Gefallen an der Testfahrt fanden: Das eBike geht als eindeutiger Sieger hervor und hat seinen Platz im modernen Mobilitätsmix verdient.