Frühlingszeit - eBike-Zeit!

Auf zum Frühjahrscheck!

Vor dem Start in die neue Saison sollte das eBike umfassend überprüft werden; bei sicherheitsrelevanten Teilen am besten direkt durch den Händler. Der Bosch eBike Expert-Händler Markus Unger gibt Tipps für den perfekten Frühjahrescheck.

Frühlingszeit - eBike-Zeit!

Auf zum Frühjahrscheck!

Vor dem Start in die neue Saison sollte das eBike umfassend überprüft werden; bei sicherheitsrelevanten Teilen am besten direkt durch den Händler. Der Bosch eBike Expert-Händler Markus Unger gibt Tipps für den perfekten Frühjahrescheck.

1. Bremsen

Gerade beim eBike ist es wichtig, das Fahrrad regelmäßig – also mindestens einmal im Jahr – zum Service zu bringen. Vor der ersten Fahrt im Frühjahr ist es bei den meist hydraulischen Bremsen wichtig, an den Bremshebeln zu testen, ob noch ein Druckpunkt da ist. Außerdem sollten die Bremsscheiben auf mögliche Verfärbungen kontrolliert werden. Fachhändler überprüfen in ihrer Werkstatt natürlich auch den Verschleiß der Bremsbeläge, tauschen diese bei Bedarf aus und befüllen bzw. entlüften, falls notwendig, die Bremsanlage.

2. Kette & Ritzel

Mit einer speziellen Messlehre wird in der Werkstatt der Verschleiß von Kette und Ritzeln geprüft. Der ist abhängig davon, wie Kette und Ritzel des eBike gepflegt werden. Am besten geeignet sind hochwertige Kettenfette, die man mindestens einmal im Monat auftragen sollte. Für die Reinigung von Ketten bieten sich übrigens auch ausrangierte Zahn- oder Spülbürsten an.

3. Reifen

Der Reifendruck hat beim eBike großen Einfluss auf die Akku-Reichweite. Ein Reifen verliert pro Monat zirka ein Bar Luftdruck, weswegen man ihn regelmäßig überprüfen sollte. Natürlich ganz besonders nach einer längeren Winterpause. Auf der Seitenflanke der Reifen führen die Hersteller den Minimal- und Maximaldruck des jeweiligen Modells auf. Wichtig: Ein „Daumentest“ ist nicht ausreichend. Empfehlenswert sind eine Pumpe mit Manometer oder spezielle Druckmessgeräte. Bei dieser Gelegenheit sollte auch darauf geachtet werden, ob die Reifen eventuell schon spröde oder rissig sind und noch ausreichend Profil haben.

3. Reifen

Der Reifendruck hat beim eBike großen Einfluss auf die Akku-Reichweite. Ein Reifen verliert pro Monat zirka ein Bar Luftdruck, weswegen man ihn regelmäßig überprüfen sollte. Natürlich ganz besonders nach einer längeren Winterpause. Auf der Seitenflanke der Reifen führen die Hersteller den Minimal- und Maximaldruck des jeweiligen Modells auf. Wichtig: Ein „Daumentest“ ist nicht ausreichend. Empfehlenswert sind eine Pumpe mit Manometer oder spezielle Druckmessgeräte. Bei dieser Gelegenheit sollte auch darauf geachtet werden, ob die Reifen eventuell schon spröde oder rissig sind und noch ausreichend Profil haben.

4. Akku

Zum Saisonstart lohnt sich außerdem eine Kontrolle der Akku-Kapazität. Die Bosch eBike Experts haben ein besonderes Testgerät, mit dem sie die Leistungsfähigkeit des Akkus überprüfen können. Das Laden des Akkus sollte in trockener Umgebung und bei Raumtemperatur erfolgen. Für kalte Frühjahrstage lohnt sich gegebenenfalls die Anschaffung eines Neoprenschutzes für den Akku.

5. System & Software

Beim System-Check des eBikes können Fachhändler mit dem Diagnose-Tool von Bosch feststellen, ob Bordcomputer, Akku und Motor in Ordnung sind. Dazu gehört auch zu prüfen, ob die Software des Systems auf dem aktuellen Stand ist oder ein Software-Update notwendig ist.

6. Pflege & Sicherheit

Idealerweise wurde das eBike bereits vor der Einlagerung gesäubert. Falls es aber noch verschmutzt ist, sollte es mit einem geeigneten Pflegemittel gereinigt werden. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Kontakte an Akku und Display trocken bleiben. Außerdem empfehlenswert: eine Kontrolle, ob die Federelemente auf Einsatzzweck und Gesamtgewicht abgestimmt sind und ob alle Schrauben fest angezogen sind – vor allem bei Sattel, Vorbau und Lenker. Das macht am besten ein Fachhändler. Bei einer Inspektion erkennt der übrigens auch weitere Defekte oder Mängel. Und das vermeidet eventuelle Folgeschäden.